Heimatverein geht mit gestärktem Teamgefühl in die Zukunft
Seit dem vergangenen Wochenende hat der Heimatverein Dörfles e.V. eine neu zusammengesetzte Vorstandschaft.
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Der Heimatverein Dörfles e.V. hat eine neue Vorstandschaft. Unser Bild zeigt
vorne von links: Erich Wagner, Markus Fischer-Weiß, Helga Fleischmann und Edmund Fehn.
Hinten v.l.: Jörg Raum, Wolfgang Schulz, Siglinde Korda, Franz Köstner, Marianne Wohlrath, Dirk Ludwig,
Andrea Roderer, Joachim Schaller, Andreas Roderer, Heinrich Gehring, Renate Wagner und Bernadette Schaller.

Das neue Vorstandsteam:
Vorsitzender: Markus Fischer-Weiß
stellvertretende Vorsitzende: Helga Fleischmann
Schriftführer: Dirk Ludwig
Stellvertretende Schriftführerin: Siglinde Korda
Kassier: Franz Köstner
Stellvertretender Kassier: Wolfgang Schulz
Kassenprüfer: Bernadette Schaller und Jörg Raum
Jugendbeauftragte: Andrea Roderer
Beisitzer: Renate Wagner, Heinrich Gehring, Marianne Wohlrath, Andreas Roderer, Joachim Schaller
Ergänzend gehören dem Vorstand an: die Spartenleiter und der Ehrenvorsitzende



Heimatverein geht mit gestärktem Teamgefühl in die Zukunft

Seit dem vergangenen Wochenende hat der Heimatverein Dörfles e.V. eine neu zusammengesetzte Vorstandschaft - und jede Menge guter Vorsätze.

Es war eine ungewöhnlich lange Jahreshauptversammlung, die der Heimatverein dieses Jahr abhielt, denn neben Rückblicken auf das abgelaufene Vereinsjahr standen auch Neuwahlen an. Dabei wurde Vorsitzendem Markus Fischer-Weiß ein starkes Vorstandsteam zur Seite gestellt, um ihn bei der Vereinsführung besser zu unterstützen.

Der Vorsitzende hatte die Hauptversammlung mit einem kurzen Rückblick eröffnet. Darin ging er auf die umfangreichen Aktivitäten des Vereins ein. Mit einem Kinderfasching, einem Seniorennachmittag, einer Muttertagsfeier, dem Maibaumfest und Maiandachten sowie einer Weihnachtsfeier konnte der Verein der Bevölkerung und den Mitgliedern wieder viel bieten. Auch das dreitägige Kirchweihfest sei ein großer Erfolg gewesen, für dessen Organisationsleitung sich Fischer-Weiß bei Joachim und Bernadette Schaller bedankte.

Schriftführerin Siglinde Korda verlas in ihrem Bericht Auszüge aus den Sitzungsprotokollen und Veranstaltungsberichten. Sie blickte auf das Gesamtgeschehen zurück und zitierte Beschlüsse der Vorstandschaft. Auch bezog sie Neuerungen im Ort, wie etwa den Stundenstein, die neuen Amtstafeln oder das neu gestaltete Umfeld der zweiten Begrüßungstafel mit in ihren Bericht ein.

Kassier Franz Köstner stellte die Finanzen des Vereins und der Kirchweihgemeinschaft dar. Wegen der vielen Veranstaltungen und Anschaffungsinvestitionen, sowie der vielfältigen Jugendheimnutzung durch verschiedene Vereinssparten, seien die Ausgaben hoch gewesen, so Köstner. Dem gegenüber standen Einnahmen vor allem aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden sowie Veranstaltungserlösen. Insgesamt sei das Vereinsvermögen noch positiv zu sehen, habe sich aber auch im vergangenen Vereinsjahr verringert. Köstner wurde für seine einwandfreie Kassenführung und lückenlose Dokumentation von den beiden Kasssenprüfern Bernadette Schaller und Wolfgang Schulz entlastet, die die finanziellen Dokumente im Vorfeld geprüft hatten.

Auch aus den Aktivitäten der Vereinssparten bekamen die anwesenden Mitglieder berichtet: Auf inzwischen 30jähige Tätigkeit konnte Helga Fleischmann für die Gymnastikdamen I zurückblicken und kündigte an, dass dieses kleine Jubiläum im Sommer mit einer internen Feier begangen werde. Ingrid Gehring erläuterte das Übungsgeschehen der Gymnastikdamen II, das vor allem Aerobic, Wirbelsäulengymnastik und im Sommer auch Walking umfasse. Auf eine weitere aktive Saison blickte Dirk Ludwig stellvertretend für die Tischtennissparte zurück, wobei sich beide Mannschaften in der Kreisliga IV Süd etabliert hätten.

Nach den umfassenden Rückblicken erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft ihre Entlastung, wonach der Weg zu den satzungsgemäßen Neuwahlen frei war. Zum Wahlausschuss wurden Heinrich Gehring, Edmund Fehn und Jörg Raum berufen. Diese leiteten mit einer allgemeinen Aussprache den mit über zwei Stunden ungewöhnlich lange dauernden Wahlvorgang ein.

Doch bevor sich eine neue Vorstandschaft für die Zukunft des Vereins fand, mussten die Grundsteine dafür gelegt werden, dass das Zusammenspiel innerhalb des Vorstandsteams künftig besser klappen wird. Der Vorsitzende verdeutlichte, dass es im Wesentlichen zwei Gründe für die hohe zeitliche Belastung gebe: Erstens die fehlende Unterstützung vor allem bei repräsentativen Aufgaben wie etwa Geburtstagsgratulationen.

Zweitens die fehlende Unterstützung beim Schriftverkehr mit den Vorstands- und Vereinsmitgliedern. Dies sei Grund dafür, dass er sich nicht mehr für die Vereinsspitze zur Verfügung stellen könne. Doch auch andere Kandidaten für diesen Posten konnten nicht ausgemacht werden. Wahlausschussmitglied Edmund Fehn verdeutlichte, dass dem Verein im Falle einer Nichtbesetzung der Vorstandschaft ein Zwangsvorstand in Form eines Rechtsanwaltes drohe, was Kosten aufwerfen würde.
Die Lösung des zeitlichen Belastungsproblems und der Kandidatenfrage brachte einen wahren Sitzungsmarathon mit verschiedenen Sondierungsgesprächen und Sitzungsunterbrechungen mit sich, der von Wahlausschussleiter
Heinrich Gehring moderiert wurde. Durch Verhandlungen bezüglich der Aufgabenverteilung gelang es schließlich, diese Sisyphusaufgabe zu bewältigen und den Mitgliedern einen Wahlvorschlag zu präsentieren. Demnach wird Fischer-Weiß, der schließlich wieder gewählt wurde, von Vorstandsmitgliedern unterstützt, denen verschiedene Bereiche direkt zugeordnet sind, damit die ehrenamtliche Arbeit besser verteilt wird. So sollen beispielsweise repräsentative Aufgaben künftig stärker von der stellvertretenden Vorsitzenden und der Schriftverkehr von den Schriftführern übernommen werden.

Im weiteren Verlauf wurden weitere aktuelle Themen und Vereinsangelegenheiten diskutiert. Angesprochen wurden auch die hohe Summe, die für die Nutzung des Jugendheims angefallen sei und die Schlüsselsituation für das Jugendheim. Markus Fischer-Weiß berichtete, dass der Verein jetzt genauer darauf achte, wann das Jugendheim tatsächlich von den Sparten genutzt werde. Dies sei zwar wegen der zwei Gymnastikgruppen und den beiden Tischtennismannschaften sehr häufig der Fall, aber dennoch seltener als bisher angenommen, woraus in Zukunft eine Senkung der Ausgaben resultieren könnte.
Bürgermeister
Manfred Raum meinte, dass man versuchen solle die Schlüsselfrage zu klären und kündigte Abhilfe an. Außerdem bedankte sich der Bürgermeister in einem Grußwort ausdrücklich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit des Vereins in der Vergangenheit. Er gratulierte Fischer-Weiß zur Wiederwahl und dankte Wahlausschussleiter Gehring für sein Verhandlungsgeschick, das zur erfolgreichen Neuwahl geführt habe.

Bericht & Foto: Jörg Raum