Brandschutzerziehung
der FFW-Dörfles am 14.10.2004 im Kiga Dörfles'
durchgeführt von Bernd
Gehring - Ulli Gehring u. Dirk Ludwig         >Presse Bericht<

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Am eigenen Leib gespürt, wie sich ein Feuerwehrmann in Uniform fühlt

Brandschutzerziehung der Feuerwehr im Dörfleser Kindergarten - Atemschutzmasken angelegt

Dörfles. Wenn es erst einmal brennt, kommt es darauf an zu wissen, was zu tun ist. Die Kinder des katholischen Montessori Kindergartens Dörfles wurden vergangene Woche zu kleinen "Brandverhütern" ausgebildet.

Eine fundierte Brandschutzerziehung kann bereits im Kindesalter nicht schaden. Deshalb kamen Ausbilder der Freiwilligen Feuerwehr Dörfles in den Kindergarten, um die Kinder der Mäuse- und Igelgruppe über die Gefahren von Feuer sowie das Verhalten im Brandfall aufzuklären.

Anhand von angekohlten Holzscheiden konnten die Kinder den Brandgeruch wahrnehmen und bekamen die Gefahren von Feuer und Rauch erläutert. Nun wissen die Kleinen, dass Türen und Fenster zu schließen sind, um eine Ausweitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Daß man im Ernstfall Mitbewohner warnen oder die Eltern informieren soll, wurde der Mäuse- und Igelgruppe ebenso erklärt, wie das Absetzen eines Notrufes mittels eines Druckknopfmelders oder eines Telefons. Letzteres durften die Kinder anhand eines mitgebrachten Telefons gleich üben.

Besonderes Interesse zeigten die jungen Auszubildenden bezüglich der Abläufe bei der Feuerwehr. Für manch einen, der im Kindergartenalter noch davon träumt einmal Feuerwehrmann zu werden, war es ein Erlebnis, richtige Feuerwehrmänner in Uniform vor sich zu haben. In der Mitte des Stuhlkreises wurde den Kindergartengruppen der Feuerwehrschutzanzug gezeigt und mit großer Freude durften die Kinder schließlich selbst in mitgebrachte Schutzanzüge schlupfen. Begehrt war bei den Kindern auch das Aufsetzen einer Atemschutzmaske, wobei die Situation nach der Alarmierung von der Abfahrt am Feuerwehrhaus bis zum Antreffen und Löschen am Brandobjekt erläutert wurde.

Erstaunt nahmen die beteiligten Dörfleser Feuerwehrmänner im Gespräch mit den Kindern zu Kenntnis, dass auch die weiteren Aufgaben der Feuerwehr wie retten, bergen und schützen den Kindern bereits bestens bekannt waren: aus Kindesmund fielen beispielsweise Begriffe wie der Hochwasserschutz das Kindergartengebäudes, das sich nahe des Kronachflusses befindet, oder das Retten von Haustieren sowie die Beseitigung von Ölspuren.

Abschließend durften die Kinder noch einen Blick in das Dörfleser Feuerwehrauto werfen, bevor sich die beteiligten Feuerwehrmänner Ulli und Bernd Gehring sowie Dirk Ludwig von den Gruppen verabschiedeten. Neben der Rekrutierung einer aktiven Wehr für den Brandschutz sowie der Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr hat die Freiwillige Feuerwehr Dörfles mit der Brandschutzerziehung im Kindergarten eine weitere Aufgabe im Ort übernommen. Mit dem Bestreiten dieses neuen Weges kommt die Dörfleser Wehr dem Ziel der Katastrophenprävention, das alle Katastrophenschutzinstitutionen gemeinsam verfolgen sollten, ein großes Stück näher.

Die Kindergartenleitung unter Erika Brandel hatte das Treffen initiiert, das von Seiten der Feuerwehr von Jugendwart Ulli Gehring organisiert wurde. Aus pädagogischer Sicht passte die Brandschutzerziehung der Feuerwehr im Kindergarten hervorragend in das Konzept der Einrichtung, da im Montessorikindergarten Dörfles ohnehin zur Zeit das Thema "Feuer" behandelt wurde. Zu hoffen bleibt, dass durch die neuerliche Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Dörfles das Interesse am Brandschutz im Allgemeinen und die Sensibilisierung für die Notwendigkeiten der Feuerwehren vor Ort im Speziellen gesteigert wird. Fotos der Brandschutzerziehung sind auf der Dörfleser Homepage im Internet unter www.doerfles-online.de zu finden.